BPM und Musiktempo im Jumping richtig einordnen

Die BPM-Zahl ist im Jumping wichtig, aber sie ist nicht allein verantwortlich für die Intensität. Entscheidend ist, wie Tempo, Schrittwahl, Bewegungsradius, Kniehöhe und Druck ins Trampolin zusammenwirken.

BPM ist ein Werkzeug, keine komplette Kurslogik

Ein Song mit moderatem Tempo kann anstrengend werden, wenn Bewegungen groß, tief und kraftvoll ausgeführt werden. Ein schneller Song kann kontrolliert bleiben, wenn Schritte klein, technisch sauber und ohne unnötige Sprungweite geplant sind.

Für die Kursplanung zählt deshalb die Kombination aus Songphase, Bewegungsform und Ziel der Stunde: Ankommen, Aufbau, Peak, Stabilisierung oder Cool-down.

Orientierung für typische Kursphasen

Zu langsam ist ein Song oft dann, wenn du höher springen musst, nur um wieder im Takt zu landen. Zu schnell ist er, wenn ein Sprung technisch abgebrochen werden muss oder die Landung nicht mehr ruhig kontrolliert werden kann.