BPM und Musiktempo im Jumping richtig einordnen
Die BPM-Zahl ist im Jumping wichtig, aber sie ist nicht allein verantwortlich für die Intensität. Entscheidend ist, wie Tempo, Schrittwahl, Bewegungsradius, Kniehöhe und Druck ins Trampolin zusammenwirken.
BPM ist ein Werkzeug, keine komplette Kurslogik
Ein Song mit moderatem Tempo kann anstrengend werden, wenn Bewegungen groß, tief und kraftvoll ausgeführt werden. Ein schneller Song kann kontrolliert bleiben, wenn Schritte klein, technisch sauber und ohne unnötige Sprungweite geplant sind.
Für die Kursplanung zählt deshalb die Kombination aus Songphase, Bewegungsform und Ziel der Stunde: Ankommen, Aufbau, Peak, Stabilisierung oder Cool-down.
Orientierung für typische Kursphasen
- 118 bis 124 BPM: häufig passend für Warm-up, Cool-down und moderate Sequenzen.
- Bis etwa 128 BPM: oft gut steuerbarer Bereich für viele Jumping-Folgen.
- 130 bis 134 BPM: als gezielter Akzent möglich, aber nicht automatisch dauerhaftes Grundtempo.
- Mehr als 134 BPM: eher für klar begrenzte Peaks, Running- oder Jogging-Anteile.
Zu langsam ist ein Song oft dann, wenn du höher springen musst, nur um wieder im Takt zu landen. Zu schnell ist er, wenn ein Sprung technisch abgebrochen werden muss oder die Landung nicht mehr ruhig kontrolliert werden kann.
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